Gotischer Baustil |
|
|
Baustil der Zeit von etwa 1250 - 1550. Mit der Zunahme der Gläubigen wuchs der Raumbedarf, der zunächst durch Verlängerung des Kirchenschiffes nach Westen gedeckt wurde. Auf dem Dorf entstanden in der Gotik oft nur neue Chorbauten, im Stil der Zeit mit einem dreiseitigen Abschluß, innen erhellt, durch hohe, schmale, spitz zulaufende Fenster, von einem Rippengewölbe auf schlanken hohen Pfeilern überragt, die entweder frei im Innenraum stehen oder gliedernd in die Außenwände eingefügt sind. Vermehrt ersetzten Ziegel den Stein als Baumaterial. In der Stadt leisten sich die Bürger große Neubauten, meist dreischiffige Hallen mit gleich hohen Schiffen. Hohe, schlanke Türme wachsen in den Himmel. Chor- und Altarraum erhalten den typischen Grundriss. |
|
| Fenster schließen |